„Polizeipräsidenten müssen für ihre Aufgabe brennen“


14. Februar 2017

Das Thema Sicherheit stand beim Besuch von Wilhelm Hausmann bei Oberhausens Senioren-Union im Vordergrund. Der Oberhausener CDU-Landtagabgeordnete berichtete im „Haus Union“ von den Defiziten, die sich bei der nordrhein-westfälischen Landesregierung im Fall des Terroristen Anis Amri gezeigt hätten. Darüber, dass in Berlin der Tod von zwölf Menschen zu betrauern war und der Lastwagen-Attentäter zuvor 14 Identitäten annehmen konnte, waren die Senioren der CDU noch immer schockiert.

Doch auch Fragen nach der Sicherheit in Oberhausen wurden gestellt. Hausmann beklagte, dass zu wenige Polizeibeamte mit der Einbruchsaufklärung beschäftigt seien, und erneuerte seine Forderung nach mehr Polizisten für unsere Stadt, nach Polizeiassistenten für den Innendienst, nach Body-Cams und dem forcierten Einsatz von Videokameras zur Überwachung des öffentlichen Raumes. Auf die Frage, ob es denn für jede Stadt einen Polizeipräsidenten geben müsse, antwortete der CDU-Landtagsabgeordnete: „Wenn wir in jeder Stadt einen Polizeipräsidenten haben, der für seine Aufgabe brennt, dann ist das ein sinnvoller Posten.“

Karl-Heinz Flühr, Vorsitzender der Oberhausener Senioren-Union, bedankte sich bei Hausmann „für den Vortrag und die vielen Antworten auf unsere Fragen“: „Sicherheit ist nicht nur für Senioren, aber besonders für uns ein zentrales Thema.“