Einmal im Jahr macht sich die Seniorenunion Oberhausen auf den Weg, um zu einer mehrtägigen Studienreise aufzubrechen. Dieses Mal ging es ganz in den Norden von Bayern. Würzburg, Bamberg, Coburg und Kulmbach standen bei dieser Reise auf dem Programm. Alle diese Ort sind bekannt für ihre Altstädte, viel Geschichte und die Fachwerkhäuser Oberfrankens. 

Neben Historie ist Oberfranken aber auch für sein Bier, die fränkischen Weine und das gute, deftige Essen bekannt, das die Senioren aus Oberhausen auch testeten.

Ein Highlight dieser Fahrt war mit Sicherheit der Besuch des Unesco-Weltkulturerbes, der Residenz von Würzburg, die erhaben über der oberfränkischen Stadt thront und weltberühmt ist und der Ausflug zum grünen Hügel von Bayreuth, die Wagnerstadt.

Nach erlebnisreichen Tagen ging es dann mit vielen Eindrücken und Fotos im Gespäck von Bayern zurück nach Oberhausen.

 

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Ahrweiler/Oberhausen. Was sich nach einem ganz normalen Ausflug der Seniorenunion Oberhausen am 13.06.2017  anhört, war in Wirklichkeit etwas anderes gewesen, denn das THW Marienthal gab es zu keinem Zeitpunkt. Marienthal liegt in der Eifel und bestand bis Anfang der Sechziger Jahre aus 3-4 Häusern. Wurde danach zu einem der best gehütesten Geheimnisse der Bundesrepublik Deutschland, denn dort befand sich 114 m unter der Erde in alten Eisenbahntunneln aus dem ersten Weltkrieg das Ausweichquartier der Bundesregierung, rund 30 min vom damaligen Regierungssitz Bonn entfernt.

„THW Marienthal“ war ein Deckname unter dem alle Mitarbeiter der Anlage geführt wurden und auch sämtliche Übungen fanden unter dieser Tarnbezeichnung während des kalten Krieges bis 1999 statt. Die alten Eisenbahnstollen baute die Bundesregierung zum Atombunker aus, der im Falle eines Falles 3.000 wichtigen Personen, vom Bundespräsidenten bis zum Staatssekretär, Schutz vor Angriffen mit Massenvernichtungswaffen bieten und dafür sorgen sollte, dass in West-Deutschland die staatliche Gewalt auch nach einem Angriff mit Atomwaffen weiterhin existieren und kein Machvakuum entstehen würde. Insgesamt war die Anlage für einen autarken Dauerbetrieb von 30 Tagen ausgelegt. Heute ist der Bunker der Bundesregierung in der Eifel Geschichte und ein Dokumentationszentrum erinnert an diese Einrichtung. Von den rund 3 km Tunnelsystem sind, aber nur noch etwas mehr als 200 m erhalten, zeigen aber in allen Facetten mit welcher Perfektion dort die Vorbereitungen für den Ernstfall betrieben wurden.

„Wir haben selten einen solch großen Zuspruch bei einem Tagesausflug erlebt. Vielleicht liegt es daran, dass es viel Interesse v20170613EifelSeniorenUnionDW1228an diesem Kapitel unserer Geschichte gibt!“ versucht der Vorsitzende der Seniorenunion Oberhausen Karl Heinz Flühr die ungewöhnlich starke Resonanz zu erklären. Nach dem Besuch des Bunkers ging es dann in die historische Altstadt von Ahrweiler und nachmittags stand der Besuch im Euskirchener Industriemuseum an, wo die Tuchfabrik Müller aus der Zeit der Industrialisierung noch komplett in Originalzustand erhalten ist. Die rund 50 Teilnehmer der Tagesfahrt erlebten schon nach wenigen Sekunden wie positiv sich die Arbeitsbedingungen von Anfang des vergangenen Jahrhunderts zu heute verändert haben. Ohrenbetäubender Lärm der Webstühle, gesundheitsschädliche Dämpfe beim Färben und Arbeitsmaschinen, die keinem heutigen Arbeitsschutz standhalten, waren damals an der Tagesordnung und der Arbeitstag dauerte im Regelfall mehr als 10 Stunden.

Nach den beiden Highlights waren die Senioren froh in der Innenstadt von Euskirchen den Tag bei Kaffee und Kuchen ausklingen zu lassen. Am Abend erreichte die Reisegruppe wieder die Touristikhaltestelle am Oberhausener Hauptbahnhof, wo es am frühen Morgen losging. Weitere Bilder und das Video zum Ausflug gehen in den kommenden Tagen hier auf der Seite online!

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Das Thema Sicherheit stand beim Besuch von Wilhelm Hausmann bei Oberhausens Senioren-Union im Vordergrund. Der Oberhausener CDU-Landtagabgeordnete berichtete im „Haus Union“ von den Defiziten, die sich bei der nordrhein-westfälischen Landesregierung im Fall des Terroristen Anis Amri gezeigt hätten. Darüber, dass in Berlin der Tod von zwölf Menschen zu betrauern war und der Lastwagen-Attentäter zuvor 14 Identitäten annehmen konnte, waren die Senioren der CDU noch immer schockiert.

Doch auch Fragen nach der Sicherheit in Oberhausen wurden gestellt. Hausmann beklagte, dass zu wenige Polizeibeamte mit der Einbruchsaufklärung beschäftigt seien, und erneuerte seine Forderung nach mehr Polizisten für unsere Stadt, nach Polizeiassistenten für den Innendienst, nach Body-Cams und dem forcierten Einsatz von Videokameras zur Überwachung des öffentlichen Raumes. Auf die Frage, ob es denn für jede Stadt einen Polizeipräsidenten geben müsse, antwortete der CDU-Landtagsabgeordnete: „Wenn wir in jeder Stadt einen Polizeipräsidenten haben, der für seine Aufgabe brennt, dann ist das ein sinnvoller Posten.“

Karl-Heinz Flühr, Vorsitzender der Oberhausener Senioren-Union, bedankte sich bei Hausmann „für den Vortrag und die vielen Antworten auf unsere Fragen“: „Sicherheit ist nicht nur für Senioren, aber besonders für uns ein zentrales Thema.“

Zur traditionellen Adventsfeier hatten heute die CDU-Senioren wieder mal eingeladen !
Ein reichhaltiges Programm wartete auf die Gäste.
Es wurden Adventslieder, unter musikalischer Begleitung von Jürgen Köhler, gesungen.
Die Kinder des Kindergartens Heilig Geist sangen das Kerzenlied und das obligatorische
Lied,was auf keine Feier fehlen darf, von der "Weihnachtsbäckerei". Gedichte und Geschichten
wurden Vorgetragen und Herr Stadtdechant Dr. Peter Fabritz hielt einen hochinteressanten
Vortrag über die vorweihnachtlichen Heiligen : Johannes der Täufer; St. Nikolaus, Luxia und Maria.